August 2019

Alle stöhnen über die sommerliche Hitze… Und meinen Mann und mich zieht es bei über 40° C auch nur noch ans Wasser. Die Ahr, die wilde Tochter des Rheins, ist glücklicherweise nicht weit. Wir wandern auf schmalen Pfaden unter dem Blätterdach des Auwalds an ihrem Ufer entlang, außer uns ist niemand unterwegs. Wir lauschen dem Plätschern des Flüsschens, das sich immer wieder ändert: Es gluckert, gurgelt, rauscht, plätschert, wispert, wirbelt, murmelt, strömt und flutet. Das Stehen am Ufer, ganz Auge und Ohr zu sein ist eine herrliche Erfrischung! Ich versuche mich an kleinen Videos, frei aus der Hand an verschiedenen Stellen, bis die Ahr ihren Lauf beendet hat und man bereits das Tuckern der vorbeifahrenden Frachtschiffe hören kann. Ein Sommer-Experiment im Mündungsgebiet der Ahr, an dem ich Sie gerne teilhaben lasse. https://immergruene-wege.de/wp-content/uploads/2019/08/Die-Ahr-entlang-Film.mp4

Wahrscheinlich hat mich die kleine Wanderung an der munteren Ahr so glücklich gemacht, weil ich in diesem Sommer im Westerwald so viele Bäche gesehen habe, die aufgrund des Klimawandels kein Wasser mehr oder kaum noch Wasser führen… mal ganz abgesehen von den vielen abgestorbenen Bäumen…